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27. Januar 2019 - Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Duderstadt. Der 27. Januar ist seit vielen Jahren bundesweit den Opfern des Nationalsozialismus gewidmet. Die alljährliche Gedenkveranstaltung der Stadt Duderstadt wurde gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern des Eichsfeld Gymnasiums einleitend in der Kapelle auf dem St.-Paulus-Friedhof begangen. Anschließend erfolgte die Niederlegung eines Blumengesteckes am Denkmal des Künstlers Udo Lange-Hesse.

Gedenkveranstaltung auf dem St. Paulus-Friedhof Bild 1

Bürgermeister Wolfgang Nolte hob in seiner Ansprache in besonderer Weise die Bedeutung der lokalen und regionalen Trauer- und Gedenkarbeit hervor und verwies dabei stellvertretend auf die zahlreichen Gedenkorte und Denkmäler in der Stadt Duderstadt. Dabei zitierte er insbesondere die Inschrift des Denkmals von dem Künstler Udo Lange-Hesse, das dieser im Jahr 2014 zur Erinnerung an 69 Opfer des Nationalsozialismus in Duderstadt, deren mahnende Gräber auf dem St.-Paulus-Friedhof eingeebnet wurden, gestaltete (Anlage).

Gedenkveranstaltung auf dem St. Paulus-Friedhof Bild 2

In seiner Rede erinnerte der Bürgermeister auch an die 100. Wiederkehr des Ende des Ersten Weltkrieges 2018, die Unabhängigkeit, die Polen damals erlangte, und an die Erneuerung des Deutsch-Französischen Freundschaftsvertrages in den vergangenen Tagen in Aachen.

Aktiv gelebte Erinnerungsarbeit bleibt nach seinen Worten eine verpflichtende Aufgabe insbesondere auch als Mahnung für die nächsten Generationen. Auch in Zukunft wird die Stadt Duderstadt deshalb mit den Kirchengemeinden, den Schulen, Vereinen und Verbänden, den Ortsräten und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern diese Arbeit konsequent weiterführen.

Bewegend gestaltet wurde die Veranstaltung durch berührende Wort- und Musikbeiträge von Schülerinnen und Schülern des Eichsfeld Gymnasiums. Die Thematik des Gedenktages wurde im Rahmen des Projektes „Auschwitz gedenken“ der Jahrgangsstufen 10 und 11 erarbeitet. Die Schülerinnen und Schüler sehen in dem Holocaust-Gedenktag nicht nur die Aufgabe, die Geschichte zu reflektieren, sondern auch Schlüsse für Gegenwart und Zukunft zu ziehen: „Wir wollen, dass sich dieser Teil der Geschichte nicht wiederholt. Wir wollen menschenwürdig leben und dazu gehört auch, dass niemand diskriminiert wird.“

Sie zitierten dabei u.a. aus einem Buch der Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin Ruth Klüger, die im Alter von 12 Jahren nach Auschwitz kam, und als Zwangsarbeiterin das Lager überlebte und stellten fest, dass bis in die 1980er Jahre in der Bundesrepublik Deutschland beim Gedenken an die Opfer der nationalsozialistischen Vernichtungspolitik die Gruppe der Sinti und Roma nicht einbezogen wurden. Aber auch für sie ist die Befreiung des Lagers Auschwitz ein wichtiger Tag zum Gedenken. Das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau war von 1942 an das zentrale Deportationsziel für alle damals so bezeichneten „Zigeuner“. Eine halbe Million Sinti und Roma – Männer, Frauen und Kinder – wurden im Holocaust ermordet.

Um auf diesen Umstand hinzuweisen, hatte der Deutsche Bundestag im Jahre 2011 zum Holocaust-Gedenktag Zoni Weisz, einen Holocaust-Überlebenden und Vertreter der Sinti und Roma eingeladen. Die Schülerinnen und Schüler trugen bewegend Erinnerungen von Zoni Weisz vor, wie ihm die Flucht vor einem Transport nach Auschwitz gelang. Die Familie von Zoni Weisz lebte in den Niederlanden, das von den Nazis besetzt war.

Ein Musik-Ensemble von Klarinetten, ebenfalls Schülerinnen des Eichsfeld Gymnasiums, unter der Leitung von Wolfgang Busse umrahmte die Gedenkstunde feierlich.

Bürgermeister Wolfgang Noltes Dank ging an alle, die sich in die Erinnerungsarbeit mit eingebracht haben und sich bis zur Stunde einbringen und in ganz besonderer Weise den Schülerinnen und Schülern sowie dem verantwortlichen Lehrerkollegium unseres Eichsfeld Gymnasiums für die feierliche Ausgestaltung dieser Gedenkveranstaltung.

 

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erstellt am 30.01.2019

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