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Erteilung eines Ehenamens (Einbenennung eines Kindes)
Ihr/e Ansprechpartner/in: Telefon: E-Mail:
Frau Lenz 05527 841-120 E-Mail an diese Mitarbeiterin / diesen Mitarbeiter verfassen. Details

Der Elternteil, dem die elterliche Sorge für ein Kind allein oder gemeinsam mit dem anderen Elternteil zusteht, und sein Ehegatte, der nicht Elternteil des Kindes ist, können dem Kind ihren Ehenamen erteilen (Einbenennung). Voraussetzung dafür ist, dass sie das Kind in ihren gemeinsamen Haushalt aufgenommen haben.

Die Ehegatten bestimmen, ob das Kind als Familiennamen nur den erteilten Ehenamen führt oder einen Doppelnamen, bestehend aus diesem und dem bisher geführten Namen. Der erteilte Namen kann dem bisherigen Namen des Kindes vorangestellt oder angefügt werden. Führt das Kind bereits aufgrund einer Namenserteilung einen Doppelnamen, so entfällt der früher erteilte Ehe- oder Lebenspartnerschaftsname.

Die Namenserteilung bedarf der Einwilligung des anderen Elternteils, wenn ihm die elterliche Sorge mit zusteht oder wenn das Kind seinen Namen führt, und der Einwilligung des Kindes, wenn dieses das fünfte Lebensjahr vollendet hat.

Die Erklärungen müssen öffentlich beglaubigt werden, d.h. durch das Standesamt beurkundet werden.

Gleiches gilt für die Erteilung eines Lebenspartnerschaftsnamens, wenn ein Elternteil eine eingetragene Lebenspartnerschaft begründet hat.


Welche Unterlagen werden benötigt?
Eheurkunde des Elternteils und seines Ehegatten
Geburtsurkunde des Kindes
Haushaltsbescheinigung der Familie von der Meldebehörde
Bescheinigung gem. § 58 a SGB VIII über die Nichtabgabe einer Sorgeerklärung (Negativbescheinigung) vom Jugendamt oder richterlichen Beschluss über die Übertragung der alleinigen Ausübung der elterlichen Sorge
Personalausweis oder Reisepass
Welche Gebühren fallen an?
25,- Euro Verwaltungsgebühr für die Beurkundung der Namenserklärung und Ausstellung einer erstmaligen Namensänderungsbescheinigung, wenn vor Ort möglich.

 

Beachten Sie das weitere Kosten, z.B. für die Beantragung eines neuen Personalausweises, anfallen können.
Rechtsgrundlage?
§ 1618 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) in der Fassung der Bekanntmachung vom 2. Januar 2002 (BGBl. I S. 42, 2909; 2003 I S. 738), zuletzt geändert durch Artikel 16 des Gesetzes vom 29. Juni 2015 (BGBl. I S. 1042) geändert worden ist

§ 45 Abs. 1 Nr. 6 Personenstandsgesetz (PStG) vom 19. Februar 2007 (BGBl. I S. 122), zuletzt geändert durch Artikel 3 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3458)

§ 46 Nr. 1 Personenstandsverordnung (PStV) vom 22. November 2008 (BGBl. I S. 2263), zuletzt geändert durch Artikel 6 des Gesetzes vom 28. August 2013 (BGBl. I S. 3474)

Tarif-Nr. 105.1.9.3, 105.2.2 der Anlage (Kostentarif) zu § 1 Abs. 1 Verordnung über die Gebühren und Auslagen für Amtshandlungen und Leistungen (Allgemeine Gebührenordnung - AllGO -) vom 5. Juni 1997, zuletzt geändert durch Verordnung vom 18.03.2015 (Nds. GVBl. S. 38)
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