Auskunftssperren

Allgemeine Informationen

Auf Antrag kann eine Auskunftssperre ins Melderegister eingetragen werden, wenn Tatsachen glaubhaft gemacht werden, dass durch Melderegisterauskünfte Gefahren für Leib, Leben oder ähnliche schutzwürdige Güter entstehen könnten.

Es muss glaubhaft gemacht werden, dass durch eine Melderegisterauskunft eine Gefahr für Leben, Gesundheit, persönliche Freiheit oder ähnliche schutzwürdige Interessen entstehen kann, dann kann eine Auskunftssperre im Melderegister bei der Meldebehörde des Wohnortes beantragt werden. Diese Sperre wird nur unter bestimmten Voraussetzungen und in absoluten Ausnahmefällen eingetragen.

Für eine Auskunftssperre müssen triftige Gründe glaubhaft gemacht werden, die eine Gefährdung der eigenen oder anderer Personen gegenüber der Meldebehörde deutlich machen. Die Sperre wird erst eingetragen, wenn eine Überprüfung der Angaben die angeführte Gefahr bestätigt hat. Die Auskunftssperre gilt nur für die Wohnung, für die sie beantragt wurde.

Diese Sperre wird nur in absoluten Ausnahmefällen eingetragen. Es empfiehlt sich, vor der Beantragung mit der Meldebehörde Kontakt aufzunehmen und sich zu informieren, ob eine Sperre in diesem Fall in Betracht kommt.

Die betroffene Person ist vor Aufhebung der Sperre zu unterrichten soweit sie erreichbar ist. Für die Verlängerung der Auskunftssperre ist ein erneuter Antrag erforderlich.

Welche Unterlagen werden benötigt?
  • Formloser Antrag mit detaillierter Sachverhaltsschilderung
  • Benennung der Personen, von denen Gefahren befürchtet werden.
  • Benennung der Personen, die geschützt werden müssen.
  • Nachweise zur Glaubhaftmachung der Angaben
Rechtsgrundlage
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