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Am Mahnmal ''Gedenkstein Außenlager'' am Kreisel Industriestraße/Am Euzenberg hat Bürgermeister Wolfgang Nolte gemeinsam mit den stellvertretenden Bürgermeistern Lothar Koch, MdL, und Josef Nolte, Ratsvorsitzender, sowie Ortsbürgermeister Hubertus Werner im Beisein weiterer Vertreter aus Stadt- und Ortsrat sowie einiger Bürgerinnen und Bürger zur Erinnerung an die Opfer des Nationalsozialismus ein Blumengesteck niedergelegt.
Der am 04.11.1994 enthüllte Stein erinnert an die Leiden der 750 ungarischen Jüdinnen in Duderstadt. Der Text der Tafel lautet: ''Zum mahnenden Gedenken an die 750 ungarischen Jüdinnen, die hier als Häftlinge des Außenkommandos des Konzentrationslagers Buchenwald von November 1944 bis April 1945 in Wohnbaracken lebten und am Euzenberg in der Munitionsfabrik Polte unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten mussten. 4. November 1994 Stadt Duderstadt.''
In seiner Ansprache erinnerte der Bürgermeister daran, dass am Euzenberg sogar einige Häftlinge ihr Leben lassen mussten. Insofern sei es zusätzliche Verpflichtung dieser Leiden zu gedenken. Dies geschieht konkret in Duderstadt an jährlich wechselnden Orten, die mit dieser Zeit verbunden sind. Die in Duderstadt darüber hinaus in vielfältiger Weise gelebte Erinnerungsarbeit sei für alle verpflichtende Aufgabe insbesondere auch als Mahnung für die nächsten Generationen.
Weitere Gedenkstätten in Duderstadt befinden sich auf dem Jüdischen Friedhof, am Obertor (die Geknechtete), auf dem Wall hinter sowie in der Christian-Blank-Straße an dem ehemaligen Synagogengrundstück (Stele). Darüber hinaus wies er auf die 17 Stolpersteine hin, die durch die Geschichtswerkstatt an historischen Stätten verlegt wurden.
Stadt Duderstadt
http://www.duderstadt.de erstellt am 02.02.2010
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